1. Der massive Preisschock (Anfang bis Mitte März)
In der ersten Märzhälfte erlebten Haushalte einen der heftigsten Preissprünge der letzten Jahre. Auslöser war die Eskalation im Iran-Konflikt und die weitgehende Sperrung der Straße von Hormus.
- Preisentwicklung: Von einem moderaten Niveau (um 100–105 € Anfang März) schossen die Preise innerhalb weniger Tage auf über 160 € pro 100 Liter (bei einer 3.000-Liter-Abnahme) hoch – ein Anstieg von über 50 %.
- Marktreaktion: Viele Kunden reagierten mit einem „Kaufstreik“ und warteten trotz leerer Tanks ab, was die Volatilität weiter erhöhte.
2. Die Phase der extremen Volatilität (Vor ca. 7–10 Tagen)
Mitte März blieb die Lage extrem nervös. Jeder Raketeneinschlag in der Golfregion ließ die Preise sofort wieder nach oben schnellen, während Berichte über die Freigabe von Notfallreserven durch die IEA kurzzeitig für Entlastung sorgten. Die Preise schwankten in dieser Zeit täglich um mehrere Euro pro 100 Liter.
3. Aktuelle Entspannung auf hohem Niveau (Letzte Tage)
Seit Beginn dieser Woche (KW 13) ist eine leichte Abwärtsbewegung erkennbar.
Grund der Besserung: Die Meldung, dass einzelne Tanker die Meeresenge wieder passieren können, hat die Preise etwas schrumpfen lassen. Allein am 23./24. März sanken die Preise im Vergleich zum Wochenend-Peak spürbar.
